- Eigenleistungen: Demontage der Altverrohrung und Gießen des Betonfundaments.
- Umfeldmaßnahmen fördern lassen: Alle Vorarbeiten direkt in den KfW-Förderantrag aufnehmen.
- Regionales Bieten: Angebote von Betrieben außerhalb der teuren Ballungsräume einholen.
Die Anschaffung einer Wärmepumpe ist eine erhebliche finanzielle Investition. Es gibt jedoch legale und handwerklich unbedenkliche Möglichkeiten, wie Sie die Einbaukosten spürbar senken können. Wir stellen Ihnen die 7 besten Tipps zur Kostenreduktion vor.
1. Eigenleistungen gezielt einsetzen
Sprechen Sie vor Vertragsunterzeichnung mit Ihrem Heizungsbauer ab, welche Vorarbeiten Sie selbst übernehmen können. Viele Betriebe sind froh über Entlastung bei einfachen Tätigkeiten:
- Altgeräte entsorgen: Den Rückbau alter Verkleidungen oder das Abfahren von Schrott können Sie selbst übernehmen (Ersparnis: ~300 € - 600 €).
- Das Fundament erstellen: Das Gießen eines Beton-Streifenfundaments im Garten ist für geübte Heimwerker kein Problem (Ersparnis: ~500 € - 1.000 €).
- Schlitz- und Stemmarbeiten: Wanddurchbrüche für Kältemittelleitungen in Abstimmung mit dem Installateur vorschlagen und vorbereiten.
2. Den Zukauf von Speicher-Hardware optimieren
Manche Installationsbetriebe neigen dazu, überdimensionierte Pufferspeicher zu verkaufen. Ein zu großer Speicher verringert die Effizienz der Wärmepumpe, da sie ständig warmes Wasser vorhalten muss, das nicht benötigt wird. Lassen Sie das Puffervolumen exakt nach der tatsächlichen Heizlast berechnen (Faustregel: 15–20 Liter pro kW Heizleistung).
3. Unabhängiger Preisvergleich von mindestens 3 Angeboten
Die Preise der SHK-Betriebe variieren regional erheblich. Nutzen Sie Online-Vergleiche, um Angebote von Betrieben einzuholen, die in einem Umkreis von 50 km ansässig sind. Handwerker aus ländlichen Regionen haben oft geringere Stundensätze als Betriebe aus Großstädten wie München oder Stuttgart.